E-Zigaretten Glossar

  • 510er-Gewinde
    Der 510er Anschluss (oder sein Gewinde) verbindet das Akku und den Verdampfer. Die meisten E-Zigaretten-Systeme verwenden das 510er-Gewinde.
  • Airflow Control
    Der Airflow bestimmt, wie schnell und wie stark Sie an Ihrer E-Zigarette ziehen müssen. Ist die Airflow Control ganz oder nahezu geschlossen, muss man fester und länger ziehen – je weiter sie geöffnet wird, desto leichter geht es. Für MTL (Mouth To Lung) Dampfer ist eine niedrigere Luftzufuhr häufig besser. DTL (Direct To Lung) Dampfer hingegen, bevorzugen eher den Airflow Control großzügig aufzudrehen.
  • Akku
    Was ein Akku ist, weiß wohl jeder. Je größer die mAh-Zahl ist, desto länger hält der Akku. Allerdings nehmen Akkus Platz in Anspruch – wer eine schlanke E-Zigarette möchte, muss öfter laden.
  • Basis
    Die Basis eines e-Liquids besteht immer aus zwei Bestandteilen: Propylenglykol (PG) und Vegetable Glycerin (VG). Das Mischverhältnis hängt vom persönlichen Geschmack ab. Ein höherer Glycerinanteil sorgt für eine größere Dampfwolke, wohingegen ein höherer PG-Anteil das Aroma intensiver schmecken lässt und einen stärkeren Halsschlag hervorruft.
  • Blende
    An manchen Akkus ist kein weibliches Gewinde (Loch, in das etwas hineingeschraubt wird), sondern ein männliches Gewinde (Gewindestift kommt aus dem Akku heraus). Wenn hier nun ein Verdampfer mit einem ebenfalls männlichen Gewinde angeschraubt werden soll, benötigt man eine Blende, die die beiden Gewinde verbindet.
  • Cartomizer
    Ein Cartomizer ist in der Regel günstiger als ein herkömmlicher Verdampfer. Cartomizer sind Verdampfereinheiten, in denen mit Liquid getränkte Watte steckt. Die meisten Cartomizer können nicht nachgefüllt werden und sind daher Einwegprodukte.
  • CBD
    Cannabidiol oder kurz CBD ist ein Stoff, der aus Hanfpflanzen gewonnen wird. CBD enthält jedoch kein THC, demnach gibt es keine berauschende Wirkung. Trotzdem werden CBD viele positive Eigenschaften zugeschrieben: es kann entzündungshemmend, schmerzlindernd, entkrampfend, entspannend und gegen Übelkeit wirken.
  • Dampfen
    Dampfen ist eigentlich der falsche Begriff für das, was man mit einer E-Zigarette tut. Genauer genommen wird das Liquid nicht verdampft, sondern zerstäubt. Da das, was man wieder ausatmet aber wie Dampf aussieht, hat sich dieser Begriff durchgesetzt.
  • Depot
    Depots sind Einwegeinsätze aus Watte, die mit Liquid getränkt sind. Wenn Sie leer sind, werden Depots einfach weggeschmissen. Grundsätzlich raten wir von der Nutzung von Depotsystemen eher ab, da diese oft qualitativ nicht mithalten können und gerade bei Neueinsteigern einen falschen Ersteindruck vermitteln können.
  • Direct To Lung
    DTL ist die Zugtechnik, die zum Beispiel beim Rauchen einer Shisha angewendet wird: Der Rauch oder Dampf wird direkt in die Lunge eingeatmet, ohne vorher im Mund gehalten zu werden wie beim MTL-Rauchen.
  • Drip Tip
    Endstück der e-Zigarette, das in den Mund genommen wird. Mundstücke gibt es in verschiedenen Formen sowie aus verschiedenen Materialien. Hier kommt es ganz auf den persönlichen Geschmack an: so fühlen sich zum Beispiel Mundstücke aus Metall beim Dampfen kühler an, während Kunststoffmundstücke diese Eigenschaft nicht haben. Hierbei gilt zu beachten, dass bei manchen Verdampfern die Mundstücke nicht ausgetauscht werden können.
  • E-Aroma
    Das Aroma bestimmt den Geschmack des Liquids. Geschmäcker sind verschieden, und so gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Geschmäckern – von verschiedenen Tabakaromas über fruchtige Aromen bis hin zu herzhaften Sorten.
  • E-Liquid
    Das E-Liquid ist die Flüssigkeit, die in eine E-Zigarette bzw. in den Tank des Verdampfers gefüllt wird. Sie besteht i.d.R. aus einer Base (VG/PG), gegebenenfalls mit Nikotin und einem kleinen Anteil an einem Lebensmittelaroma, (auch E-Aroma).
  • Feuerknopf
    Die meisten E-Zigaretten haben einen Feuerknopf. Sobald dieser gedrückt wird, wird der Coil mit Strom versorgt und zerstäubt so das Liquid. Es gibt aber auch E-Zigaretten ohne Feuerknopf – diese haben dann eine Zugautomatik.
  • Getakteter/Ungetakteter Modus
    Diese beiden Begriffe haben mit dem Akku zu tun. Die Leistung bleibt im getakteten Modus unabhängig vom Akkuladestand konstant, während sie im ungetakteten Modus von der Akkuladung abhängt. Häufig kann der Modus umgeschaltet werden.
  • Halsschlag
    Der Halsschlag bezeichnet das Gefühl, das man im Hals hat, wenn man eine herkömmliche Zigarette raucht. Bei einer E-Zigarette wird dieses Gefühl vor allem durch Nikotin im Liquid und/oder durch einen höheren PG-Anteil in der Basis verstärkt.
  • Konduktion
    Konduktion ist ein Verdampfungsverfahren bei dem die Kräuter durch Erhitzung der Kräuterkammer verdampft werden. Dafür benötigt man weniger Platz und Energie so dass diese Methode auch in kleineren, tragbaren Vaporizern genutzt werden kann. Ein Nachteil ist ein etwas weniger ausgeprägtes Aroma und die nicht komplett gleichmäßige Erhitzung der Kräuter. Das kann aber im Verlauf der Session durch Rühren der Kräuter in der Kräuterkammer ausgeglichen werden.
  • Konvektion
    Konvektion ist ein Verdampfungsverfahren bei dem die Kräuter durch einen heißen Luftstrom verdampft werden. Es wird also die Luft im Heizelement erhitzt, die dann durch das Ziehen am Gerät durch die Kräuterkammer geführt wird. Dabei lösen sich die Aroma- und Wirkstoffe. Ein Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass die Verdampfung nur beim Ziehen stattfindet. Nachteil ist, dass hierfür mehr Energie benötigt wird so dass dieses Verfahren eher selten bei tragbaren Vaporizern genutzt wird.
  • MTL
    Mouth to Lung (MTL) MTL ist die Zugtechnik, die auch beim Rauchen einer richtigen Zigarette angewandt wird: Der Rauch oder Dampf wird zunächst in den Mund gezogen, danach wird er in die Lunge eingeatmet. Wird direkt in die Lunge gezogen wie zum Beispiel beim Shisha rauchen, spricht man von Direct to Lung (DTL oder DL).
  • Pipette
    Auch mit einer Pipette können Liquids in die e-Zigarette gefüllt werden. Hierbei wird das Liquid tröpfchenweise in den Tank gefüllt. Einige Liquids (zum Beispiel die der Marke Dinner Lady) werden von Haus aus nicht in einer Nadelflasche, sondern in einer Glasflasche mit Pipette geliefert.
  • Propylenglykol
    Propylenglykol (E 1520) ist ein Lebensmittelzusatz. Zusammen mit Vegetable Glycerin (E E422) bildet Propylenglykol bei den meisten Herstellern die sogenannte Base eines E-Liqiuds. Das Aroma und gegebenenfalls Nikotin ergänzen die Base zu einem fertigen Liqiud. Da PG besonders dünnflüssig ist, eignet es sich bestens für den Aromatransport. Wie es sich auf das Dampfverhalten auswirkt, bestimmt das Mischverhältnis zwischen PG und VG. Ein E-Liquid mit einem höheren Propylenglykol-Anteil (z.B. 70% PG : 30% VG) sorgt für intensiveren Geschmack und vor allem für einen starken Halsschlag/Through Hit. Ein höherer Anteil an PG kann sich somit vor allem für Neueinsteiger lohnen, die von herkömmlichen Zigaretten auf die E-Zigarette kürzlich umgestiegen sind oder umsteigen möchten.
  • Pyrex-Glas
    Pyrex ist eine Glasart, aus der die Meisten Tanks bestehen. Im Gegensatz zu Kunststoff verfärbt es sich nicht und nimmt keinen Geschmack an. Pyrex ist außerdem sehr hitzebeständig, was es zur perfekten Wahl für den Tank einer e-Zigarette macht.
  • RBA
    RBA steht für Rebuildable Base Atomizer und heißt, dass ein Verdampfer neben Fertigverdampfern über einen Bausatz zum Selbstwickeln verfügt. Ideal für Selbstwickel-Einsteiger, da man im Vergleich zu RTA, RDA bzw. RTDA auch wieder zu Fertigverdampfern greifen kann statt selbst zu wickeln.
  • RTA, RDA und RTDA
    Grundsätzlich fallen werden die Begriffe RTA, RDA als auch RTDA sogenannten Selbstwickelverdampfern untergeordnet. Dabei steht das R für Rebuildable und bedeutet, dass die Verdampferköpfe selbst gewickelt werden. Das A steht für Atomizer (also für Verdampfer), das T für Tank (Liquidvorratbehälter) und das D für Dripping (Liquid Nachfülltechnik "Tröpfeln") RTA = Rebuildable Tank Atomizer ist also ein Selbstwickelverdampfer der über einen Tank verfügt. Zufolge handelt es sich bei diesem Verdampfertyp ein geschossenes System, das neben dem selbstgewickeltem Verdampferkopf über einen Tank verfügt. RTAs werden meistens mittels Top Filling mit dem Liquid befüllt und besitzen dank dem Tank eine Reservoir an E-Liquid. RDA = Rebuildable Dripping Atomizer gehört zu Selbstwickelverdampfern, auch Tröpflerverdampfer genannt. Im Vergleich zu einem RTA stellt ein RDA Verdampfer ein offenes System dar und verfügt über keinen Tank. Hier beträgt die eigene Liquid-Reserve je nach Wicklung gerade mal 1 – 3 ml. Das Liquid wird also in kürzeren Abständen nachgefüllt indem es direkt auf die Watte getröpfelt wird. RDA Verdampfer sind besonders empfehlenswert für Feinschmecker und Dampfer, die häufig das Aroma wechseln. RDTA = Rebuildable Dripping Tank Atomizer gehört ebenfalls zu Selbstwicklerverdampfern und bietet ein aus RTA und RDA kombiniertes System, sodass das E-Liquid sowohl im Tank gelagert wird aber dennoch auch direkt auf die Watte getröpfelt werden kann.
  • Sub Ohm
    Sub Ohm Dampfen bedeutet, dass mit besonders geringem elektrischem Widerstand (Einheit: Ohm) eine E-Zigarette betrieben wird. Der Widerstand eines Subohm Verdampferkopfs liegt im niederen Bereich liegt, in etwa unter 0,5 Ohm. Je geringer der Widerstand, desto mehr Leistung (Watt) kann auf den Verdampferkopf ausgeübt werden. Sub-Ohm-fähig ist ein Verdampfer wenn seine Verdampferköpfe einen geringen Widerstand haben und der Verdampfer so konstruiert ist, dass die Watte schneller mit E-Liquid versorgt wird. Dies hat zur Folge, dass mehr E-Liquid verdampft und somit der Dampf dichter und der Geschmack intensiver werden. Ein Nachteil vom Sub-Ohm-Dampfen ist der höhere Verbrauch des Akkus und Liquids. Wir empfehlen für Sub-Ohm Dampfer entsprechend leistungsstarke Box-Mods/Akkus mit mindestens 80 Watt Höchstleistung. Wer Sub-Ohm dampfen möchte aber kühlen Dampf bevorzugt, sollte außerdem zu einem Mod mit dem sog. Curve-/CCW-Modus greifen, denn hier ist die Einstellung einer individuellen Leistungskurve möglich, sodass beispielsweise zu Beginn eines Zuges zunächst mehr Leistung aufgebracht wird, die dann aber nach und nach abnimmt.
  • Tank
    Im Tank befindet sich das Liquid der E-Zigarette. Tanks gibt es auch verschiedenen Materialien – an häufigsten bestehen sie jedoch aus Pyrex.
  • Vegetables Glycerin
  • Verdampfer
    Der Verdampfer ist die gesamte Einheit, die auf den Akku geschraubt und mit Liquid gefüllt wird. Diese besteht meistens aus einem Tank, ausgestattet mit einem Verdampferkopf und einem Mundstück. Verdampferköpfe gehören zu den Verschleißteilen einer E-Zigarette und halten je nach Art und nach der Nutzungshäufigkeit einige Wochen und werden dann ersetzt. Beim Wechseln des Liquids kann das Tauschen des Verdampferkopfs auch sinnvoll sein, um den Restgeschmack loszuwerden. Der Verdampferkopf besteht meist aus sogenannten Coils/Spulen aus Draht und einem aufsaugfähigen Material wie Watte oder Docht, welches das Liquid aufnimmt. Das Draht wird über den Akku erhitzt, wodurch das Liquid zu Dampf zerstäubt wird. Das Mundstück kann sowohl austauschbar als auch fest verbaut sein. Wer kalten Dampf bevorzugt, sollte zu einem Alu-/Edelstahl-Mundstück eher greifen. Mag man warmen Dampf, ist ein Kunststoffmundstück die richtige Wahl. Tipp zur Nutzung: Wenn Sie einen neuen Verdampferkopf benutzen, warten Sie nach dem Befüllen des Tanks mindestens 5 Minuten (so die Faustregel), bis der Verdampferkopf genug E-Liquid aufgenommen hat. Ist zu wenig Liquid aufgesaugt worden, kann der Kopf verkokeln. Den verkokelten Geschmack kriegt man in diesem Fall nicht mehr weg. Ein Verdampfer kann optional mit sogenannten Airflow Control ausgestattet werden, welcher die Luftzufuhr beim Ziehen an der E-Zigarette reguliert.
  • Verdampferköpfe
    Verdampferköpfe gehören zu den Verschleißteilen einer E-Zigarette und halten je nach Art und nach der Nutzungshäufigkeit einige Wochen und werden dann ersetzt. Beim Wechseln des Liquids kann das Tauschen des Verdampferkopfs auch sinnvoll sein, um den Restgeschmack loszuwerden. Der Verdampferkopf besteht meist aus sogenannten Coils/Spulen aus Draht und einem aufsaugfähigen Material wie Watte oder Docht, welches das Liquid aufnimmt. Das Draht wird über den Akku erhitzt, wodurch das Liquid zu Dampf zerstäubt wird.Tipp: Wenn Sie einen neuen Verdampferkopf in Betrieb nehmen, vergewissern Sie sich, dass mindestens 5 Minuten nach dem Befüllen des Liquids vergehen, bevor Sie die E-Zigarette benutzen. Ist der Rumpf des Verdampferkopfs nämlich nicht ausreichend mit dem Liquid befüllt/getränkt, kann der Coil schon bei den ersten Zügen verkokeln.Beachten Sie bitte auch, dass der Verdampferkopf unter Umständen auch dann Verkokeln kann wenn zu oft nacheinander an der E-Zigarette gezogen wird.
  • VG
    VG (Vegetables Glycerin) ist ein Lebensmittelzusatz (E422) und gehört zu den Bestandteilen des Liquids (bzw. der Base). Ein höherer VG Anteil in einem Liquid sorgt für eine bessere Dampfentwicklung und verursacht ein sanfteres Gefühl im Hals beim Dampfen (schwächt also den Halsschlag).
  • VG/PG
    Nur selten erwischt man beim ersten Kauf eines E-Liquids das optimale VG/PG Verhältnis, da die Geschmacksintensität, die Dichte des Dampfs und der Halsschlag sind von diesem Verhältnis abhängig.
  • Zugverhalten beim Dampfen
    Um das beste Dampferlebnis zu erzielen, sollten Sie zunächst Ihr individuelles Zugverhalten kennen. Denn der Geschmack, der Liquid-Verbrauch und weitere wichtige Faktoren hängen von der Wahl der richtigen E-Zigarette ab. Wenn Sie Raucher waren oder sind und ein möglich authentisches Gefühl beim Dampfen wie mit der herkömmlichen Zigarette erzielen möchten, empfiehlt sich in mehr als 90 % der Fälle die MTL Zugtechnik. Zudem gilt zu beachten, dass sich die Zugintensität (wie lang und wie fest man an einer E-Zigarette zieht) sich nicht nur auf den Liquid- und Batterieverbrauch auswirkt. Zu guter Letzt nimmt es deutlich bemerkbaren Einfluss auf das gesamte Dampferlebnis. Allgemein gilt: Je intensiver und häufiger gezogen wird, desto höher ist die Geschmackswahrnehmung und desto wärmer ist auch der Dampf. Aber auch der Widerstand des Verdampferkopfes und das richtige PG/VG Verhältnis sowie die Nikotinstärke des E-Liquids können ausschlaggebend sein.